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Mardin Midyat. Foto: »GoTürkiye«

Mardin Biennale 2026: zeitgenössische Kunst vor historischer Kulisse

Von KWS, Kunst und Kultur, Kunst, 69.073 Views

Mardin Biennale 2026: zeitgenössische #Kunst vor historischer Kulisse

#Düsseldorf, 9. Juni 2026

#Kunst und #Kultur spielen in #Türkiye seit Jahren eine große Rolle. Neben Metropolen wie #Istanbul, #Ankara, #Izmir oder #Antalya rücken inzwischen auch andere Regionen des Landes stärker in den Fokus internationaler Kulturveranstaltungen. Eine davon ist #Mardin im #Südosten von Türkiye. Dort findet vom 15. Mai bis zum 21. Juni 2026 die 7. Ausgabe der Mardin Biennale statt.

Die #Biennale wurde 2010 gegründet und gehört heute zur International Biennial Association (#IBA). Seitdem hat sich die Veranstaltung zu einem wichtigen Treffpunkt für zeitgenössische Kunst entwickelt. Ziel war von Anfang an, Mardin als Ort für internationalen kulturellen Austausch sichtbar zu machen und gleichzeitig neue Impulse in die Region zu bringen. In diesem Jahr nehmen mehr als 40 Künstler aus rund 20 Ländern teil.

Das Besondere an der Biennale ist neben dem Kunstprogramm selbst die Umgebung. Viele Ausstellungen und Veranstaltungen finden mitten in der historischen Stadt statt. Dadurch wird Mardin selbst Teil des Erlebnisses.

Zwischen Himmel und Erde

Kuratiert wird die diesjährige Ausgabe von Çelenk Bafra, die bereits zahlreiche Ausstellungen und Kunstprojekte in Europa und Türkiye begleitet hat. Die Biennale steht 2026 unter dem Titel »#GÖKzemin« (»#SKYground«).

Im Mittelpunkt stehen Gegensätze wie #Himmel und #Erde, #Vergangenheit und #Zukunft oder individuelle und gemeinschaftliche Erfahrungen. Neben Ausstellungen umfasst das Programm auch #Workshops, #Gespräche, #Lesungen und #Musikveranstaltungen.

Anders als in den vergangenen Jahren beschränkt sich die Biennale diesmal nicht nur auf die #Altstadt von Mardin. Auch Orte in der Umgebung werden Teil des Programms. Dazu gehören unter anderem die Dara Ancient City, das Deyrulzafaran Monastery, das historische Ateş Beyler Hammam sowie das Sakıp Sabancı Mardin City Museum. Auch öffentliche Plätze und Straßen der Stadt werden in die Biennale eingebunden.

Mardin zwischen #Geschichte und #Gegenwart

Mardin gehört zu den geschichtsträchtigsten Städten Südostanatoliens. Über Jahrtausende hinweg trafen hier unterschiedliche Kulturen, Religionen und Handelswege aufeinander. Genau diese Mischung prägt die Stadt bis heute. Die historische Altstadt mit ihren engen Gassen und den hellen Steinhäusern wirkt fast wie ein #Freilichtmuseum.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Große Moschee von Mardin, das Deyrulzafaran Kloster, die Mor Behnam Kirche, die Zinciriye Medrese und die Kasımiye Medrese. In der Umgebung liegen außerdem das Mor Gabriel Monastery sowie die antike Stadt #Dara, die oft als »Ephesus Mesopotamiens« bezeichnet wird.

Auch kulinarisch hat Mardin viel zu bieten. Typisch für die Region sind würzige Fleischgerichte, traditionelle Frühstücksvariationen und Spezialitäten wie »#Sembusek«, eine gefüllte #Teigtasche, oder »İçli Köfte«. Serviert wird dazu häufig syrischer Wein aus der Region.

Tipps für Besucher

  • #Anreise: Direktflüge nach Mardin gibt es ab Istanbul, Ankara, Izmir und Antalya. Der Flug von Istanbul dauert etwa zwei Stunden. Vom Flughafen gelangt man mit Taxi, Bus oder Mietwagen ins Zentrum.
  • Nicht verpassen: Typisch für Mardin sind die sogenannten »#Abbaras« – überdachte Durchgänge und schmale Gassen, die das Stadtbild prägen.
  • #Probieren: Zum Abschluss eines Essens gehört in Mardin oft ein kräftiger »#Dibek« #Kaffee, der traditionell im Mörser gemahlen wird.

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