Von KWS, Informationen, Politik, 6.142 Views
Stellungnahme der Initiative Pro Nordbad zum erneuten Kostenanstieg und zur weiteren #Verzögerung der #Nordbad #Sanierung
#Gütersloh, 16. Juni 2026
Mit Fassungslosigkeit nimmt die Initiative Pro Nordbad die aktuellen Planungen zur Kenntnis. Die Sanierung des Nordbads soll nun Zeitungsberichten zufolge mindestens 15,1 Millionen Euro kosten – 3,4 Millionen Euro mehr als bislang veranschlagt. Gleichzeitig verschiebt sich die #Fertigstellung frühestens auf das Jahr 2029.
Die entscheidende Frage lautet inzwischen nicht mehr, wie das Nordbad saniert werden soll. Die Frage lautet vielmehr: Wie konnte es überhaupt so weit kommen?
Seit Jahren war bekannt, dass das Nordbad einen erheblichen #Sanierungsbedarf aufweist. Dennoch wurden notwendige Maßnahmen immer wieder verschoben, Förderanträge scheiterten, Entscheidungen verzögerten sich und wertvolle Zeit ging verloren. Währenddessen verschlechterte sich der bauliche Zustand des Bades kontinuierlich. Heute stehen die Bürger vor einem Scherbenhaufen aus gesperrten Bereichen, steigenden Kosten und jahrelangen Unsicherheiten.
Für viele Menschen in Gütersloh entsteht der Eindruck eines strukturellen Missmanagements. Wer die Entwicklung der vergangenen Jahre verfolgt hat, kann sich des Eindrucks kaum erwehren, dass Probleme zu lange ausgesessen wurden, statt rechtzeitig zu handeln. Die nun präsentierten Zahlen sind nicht das Ergebnis eines einzelnen Ereignisses, sondern die Folge jahrelanger Versäumnisse.
Besonders bitter ist die Situation für #Familien, #Kinder, #Jugendliche, #Schulen, #Vereine und alle #Bürger, die das Nordbad nutzen. Bereits heute stehen wichtige Bereiche des Bades nicht mehr zur Verfügung. Nun droht zusätzlich eine vollständige Schließung während der Sanierungsphase. Damit verliert Gütersloh über Jahre hinweg einen wesentlichen Teil seiner #Freibad #Infrastruktur.
Die Initiative Pro Nordbad fordert deshalb eine schonungslose und transparente Aufarbeitung der Entwicklung. Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf zu erfahren, warum die Kosten derart gestiegen sind, warum frühere Kalkulationen offensichtlich nicht belastbar waren und weshalb notwendige Entscheidungen über Jahre hinweg immer wieder verschoben wurden.
Gleichzeitig erwarten wir von #Politik, #Stadtverwaltung und #Stadtwerken endlich einen klaren, nachvollziehbaren und verbindlichen #Fahrplan. Die Bürger haben genug Vertröstungen erlebt. Sie verdienen #Transparenz, #Ehrlichkeit und die #Gewissheit, dass das Nordbad nicht erneut zum #Spielball von Verzögerungen und Kostensteigerungen wird.
Das Nordbad ist kein Luxusprojekt. Es ist ein wichtiger Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge, des Schulsports und Vereinssports sowie der Lebensqualität in unserer Stadt. Umso unverständlicher ist es, dass eine Entwicklung zugelassen wurde, die nun zu jahrelangen Einschränkungen und erheblichen Mehrkosten führt.
Die Initiative Pro Nordbad wird den weiteren Prozess kritisch begleiten und sich weiterhin für einen zügigen Erhalt und eine nachhaltige Zukunft des Nordbads einsetzen.
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