Von Hartmut Brand, Kunst und Kultur, Feuilleton, 4.968 Views
#Brands #Kultur #Check: die Tage 3 und 4 von »Das Fest« in Karlsruhe
#Lippstadt, 30. Juli 2026
Der traditionell längste Tag bei »Das Fest« stand uns auch bei der Ausgabe des Jahres 2026 am Samstag bevor. Den Auftrag macht bereits um 14.30 Uhr »#Caramuru«, eine Band aus #Karlsruhe, die mit ihrem brasilianischen Crossover den idealen Einstieg bei sonnigen Temperaturen boten.
Danach folgte Vincent Varus, ein gebürtiger Offenburger, der mit einem besonderen Mix aus englischem #Pop und Einflüssen von #Rock, #Soul und #Funk dem sich langsam füllenden »Mount Klotz« gute Laune bereitete. Man merkt diesem Musiker an, dass er nicht einfach nur Musik machen möchte, sondern eben auch eine Message transportiert. Ein musikalischer Geschichtenerzähler, der das Publikum schnell in seinen Bann zieht.
Nach den gängigen Tönen des Vincent Varus bot Lara Hula ein völlig konträres Programm. Sie will mit ihren Texten anecken, wachrütteln und polarisieren. Und dennoch sind ihre Text voller lyrischer Tiefe. Diese Frau setzt musikalische Statements und lässt dabei kaum ein Thema unberührt. Das Publikum hat dann auch nach 1 oder 2 Songs den Zugang zu ihrer noch recht markanten und kratzigen Stimme gefunden und weiß gerade diese besonders zu schätzen.
Der wohl bekannteste Act des Samstags war dann »#Zartmann«, der seinen Durchbruch 2025 mit »Tau’ mich auf« feierte. Die Art und Weise wie er #Rap, #Gesang und Spoken Words kombiniert und die Texte seiner Songs, die direkt aus dem Leben entspringen, nahmen die knapp 30.000 Zuschauer am »Mount Klotz« mit auf einen musikalischen #Roadtrip. Unterbrochen wird das Konzert immer wieder durch Anekdoten, die er zusammen mit seiner Band erzählt.
Die Fans, die größtenteils über die gesamte Zeit des Auftritts textsicher mitgingen, nahmen diese Pausen allerdings als Gesamterlebnis mit, so dass »Zartmann« an diesem Abend über die gesamte Zeit des Konzerts das Publikum auf seiner Seite hatte und dabei auch die gesamte Klaviatur der Gefühle bediente.
Im »#Nightclub« bildeten dann »Zimmer90« den Abschluss des Samstags am »Mount Klotz«. Ihr tanzbarer Synth Pop, der von #Disco Baselines und treibenden #Beats geprägt ist, baute an diesem Abend eine sphärische Atmosphäre auf, in der sich die Zuschauer mit den Beats treiben ließen. Man merkte Joscha Becker und Finn Gronemeyer an diesem Abend wie auch allen anderen Künstler am »Mount Klotz« an, dass sie die ganz besondere Atmosphäre dieser Location zu schätzen wissen und so ergab sich zum Schluss des Samstags noch einmal ein ganz besonderes Happening an »Mount Klotz«.
Wer an der Hauptbühne nichts für seinen Geschmack fand oder einfach noch etwas anderes erleben wollte, der konnte sich im kostenlosen Kulturbereich außerhalb des Hügelbereichs einen schönen Tag machen. Das Programm auf der Feldbühne bot an allen Tagen einen bunten Mix aus Indie Rock und vielen andere Musikrichtung sowie #Kabarett, #Lesungen, so dass für jeden etwas dabei war. Und wer mal abseits des Musikgeschehens Unterhaltung suchte, der war an der Kulturbühne bestens aufgehoben, wo Acts wie »Onkel fISCH« oder Lennart Schlingen auftraten.
Es ist gerade dieser Kinderbereich und Kulturbereich, außerhalb des Hügelbereichs, der aus diesem #Festival etwas ganz Besonderes macht, da man so tatsächlich die kompletten vier Tage erleben kann, auch wenn vielleicht auch der Hauptbühne nicht gerade eine Band spielt, die den eigenen Musikgeschmack trifft.
Eine Location, die wir 2025 gänzlich vernachlässigt hatten, die uns aber 2026 unglaublich viel Freude bereitet hatte, ist die DJ Bühne »Fest Floor«, die im Bereich der #Europahalle angesiedelt ist. Hier waren an allen Tagen fette Beats angesagt, die das Publikum vor der Bühne auf Trab hielten.
Zum Abschluss am Sonntag hatte das Ordinationsteam von »Das Fest« noch einmal die geballte Prominenz eingeladen. Nach dem Auftakt von Rosie Frater Taylor die mit harmonischen Raffinessen und melodischer Klarheit brillierte, stand der Auftritt von Ray Dalton an, der erst im vergangenen Jahr seine erste Europatournee als Headliner absolvierte und der mit seinen Songs, die man aus den Charts und von zahlreichen Radiostationen kennt, gute Laune am »Mount Klotz« verbreitete.
Ihm folgte #Leony, die inzwischen als eine der erfolgreichsten Künstlerinnen Deutschlands gilt und die über Wochen mit ihren Singles »Faded love« und »Remedy« die deutschen #Airplay #Charts anführte. Dass sie mit ihrer Musik ein scheinbar todsicheres Gespür für Ohrwürmer hat, zeigten die Reaktion des Publikums, das textsicher mitging und die Künstlerin durch die Wucht der Reaktion begeisterte.
Den musikalischen Abschluss des Sonntags und damit auch von »Das Fest 2026« bildeten dann Max Herre und Joy Denalany, die nicht nur ihre Solo Songs der letzten Jahre zum Besten brachten, sondern eben auch die Songs von »#Freundeskreis«, deren Frontmann Max Herre seinerzeit war. Mit ihren Songs erzählen die beiden aber nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern weiter darüber hinaus die vielen Facetten des Lebens und der Liebe, so dass sich an diesem Abend so manch einer mit seiner Gefühlswelt in den Songs wieder fand.
Auch 2026 ist es dem Organisationsteam von »Das Fest« gelungen, ein Programm auf die Beine zu stellen, das sämtliche Richtungen abdeckt und auch diesmal wieder so manchen am Mount Klotz hielt, der vielleicht den einen oder die andere Künstlerin nicht oder noch nicht kannte.
Das friedliche Miteinander und der Familiencharakter von »Das Fest« macht aus diesem Festival immer etwas ganz Besonderes und schon jetzt ist die Vorfreude auf das kommende Jahr unglaublich groß.
2027 findet »Das Fest« in der Zeit vom 22. bis zum 25. Juli 2027 statt. Der Vorverkauf dafür startet am 23. November 2026 und man darf gespannt sein, ob dann vielleicht auch schon die ersten Künstler und Künstlerinnen angekündigt werden.
Die Erfahrung der vergangenen Jahre hat allerdings gezeigt, dass man auch bei einem Blindkauf von Tickets von »Das Fest« nie verkehrtliegt. Mehr …
#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT
