Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 192.021 Views
#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – »Wie es euch gefällt – das Gütsler #Theater« (Mai 2004)
#Gütersloh, 31. Juli 2004
Wie bereits berichtet, finden die #Theatervorstellungen in Gütersloh derzeit auf #Behelfsbühnen Niveau statt. Diese Situation ist ebenso unbefriedigend wie unhaltbar. Offenbar ist derzeit niemand in der Lage, eine durchsetzbare Lösung zu finden – aus diesem Grund hat guetsel.de mit arrivierten #Fachleuten gesprochen und stellt 3 Konzepte für ein zukünftiges Theater in Gütsel vor.
Der »abgelehnte Entwurf«
Vorteile: Es handelt sich um ein #spektakuläres #Gebäude, das von der Ausstattung her eine große Bandbreite der Theaternutzung ermöglicht hätte. Nachteile: Entfernung des vorhandenen Theaters als stadtbildprägendem Gebäude, unbefriedigendes städtebauliches Umfeld und problematische Erschließung, unklar sind vor allem die Anlieferungssituation und die Zufahrt zum Parkhaus – die bisherige Zufahrt wird in eine vermeintlich attraktive »#Theatergasse« umgewandelt, die jedoch aufgrund der #Stadthallen #Hinterhofsituation (#Fettabscheider der SH #Gastronomie, #Lieferanteneingang, #Wärmetauscher) umfassende Umbauten der Stadthalle nötig machten – und die obsolete Schaffung einer weiteren unattraktiven #Freifläche (»Theaterplatz«) mit #Westwind #Belastung (#Windschneise) vis à vis dem #AOK #Vorplatz. Die ebenso unzähligen wie überflüssigen, als »#Foyers« euphemisierten Zusatzflächen, würden ins Kerngeschäft der #Stadthalle eingreifen, ein aufwendiger #Parkhausumbau und eine unattraktive Passage entlang der #Barkeystraße werten diesen Entwurf ab. Abgelehnt wurde er hingegen durch #Bürgerentscheid, der vor allem durch die Kostensituation bestimmt war.
Die »Beckmann’sche #BFGT Alternative«
Vorteile: Erhalt der stadtbildprägenden Paul Thöne Halle. Nachteile: Befremdliche einspurige #Verkehrsführung rund um das Theater, abgesenkter Theater Vorplatz mit unklarer Funktionalität, primitive »Klötzchenarchitektur« mit unattraktiver Optik. Die in den Entwürfen dargestellten Proportionen sind unstimmig. Ein extremer Umbau des Parkhauses wäre notwendig. Fazit: Gutgemeinte bürgerliche Initiative, die letztlich über die Qualität eines literarischen Beitrags nicht hinausgeht.
Die »Neue Idee«
Vorab ist anzumerken, daß die Darstellung lediglich einen #Nutzungsflächennachweis und keine konkrete #Planung darstellt. Vorteile: Erhalt der Paul Thöne Halle, die kurzfristig wieder bespielbar gemacht werden kann und in Zukunft als »Kleines Haus« genutzt werden könnte, Erhalt der kompletten funktionierenden (!) #Infrastruktur und #Verkehrsanbindung der #Stadthalle, kein Abriss des alten Theaters nötig, Aufgreifen der planerischen Überlegungen von 1975 (die #Infrastruktur der Stadthalle ist auf ein angeschlossenes Theater ausgelegt), keine doppelte Infrastruktur nötig (#Renovierungskosten der Stadthallen Struktur, die sanierungsbedürftig ist, fließen mit ein), das Grundstück gehört der Stadt, das Theater wird der Stadt zugewandt und nicht hinter der Stadthalle »versteckt«, vorhandenes Leben (#Kneipenmeile) wird intensiviert, der #Dreiecksplatz wird als Platz eingefasst, es entsteht ein attraktives gemeinsames Foyer und eine zusammenhängende Nutzungseinheit mit der Stadthalle. Weitergehend könnte auch eine Durchfahrt von der #Barkeystraße bis zur #Königstraße geschaffen werden – üblicherweise kann man an einem #Theaterfoyer, das letztlich auch eine Bühne für die Besucher darstellt, »vorfahren«. Nachteile: Der aufwendig neugestaltete Stadthallenvorplatz (Theodor Heuss Platz) verschwände … dessen Nutzung erging sich bis dato jedoch nur im jährlichen »Gütersloh International« genannten #Ausländerfest, das sich auch zur #Belebung der #Innenstadt rund um den Berliner Platz eignete. Fazit: Noch optimaler wäre wohl nur die Plazierung des Theaters mitten in der #City – also beispielsweise auf dem Konrad Adenauer Platz.
#NOW #N #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE #VISITGÜTERSLOH #VISITGT #NIEWIEDERISTJETZT #MARIECHENMARKT
