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Symbolbild: Sóc Năng Động

KWS History: Stadtgeschichte Gütersloh – »Der Blaue Dunst« (2008)

Von KWS, Karla-Wagner-Stiftung, KWS History, 2.653 Views

#KWS #History: #Stadtgeschichte #Gütersloh – »Der Blaue Dunst« (2008)

#Gütersloh, 2008

Schon jetzt bereiten sich viele Gütsler Gastronomen auf das Nichtraucherschutzgesetz NRW vor, dessen Rauchverbot in Gaststätten am 1. Juli 2008 in Kraft tritt. Christian SchenkeSchenke im Bahnhof«) hat schon vor Monaten eine separate #Raucherecke eingerichtet. Das #Bistro #Café ist mit einer effektiven Belüftungsanlage ausgestattet – im Hauptbereich wird #Frischluft zugeführt, in der Raucherecke wird die Luft abgesaugt: »Ich gehe davon aus, dass unsere #Raucherecke im hinteren Bereich den Vorschriften des Nichtraucherschutzgesetzes entspricht. Wir stellen jedenfalls fest, dass sich die Raucher sehr diszipliniert an unser Rauchverbot halten. Der #Atmosphäre unseres Bistros hat die Maßnahme jedenfalls sehr gut getan«, so Schenke.

Auch Andreas Whatling und Dieter Schmidt vom »La Vida«, der »All-in-one-Bar«, haben ein eigenes #Raucherzimmer eingerichtet. Dieter Schmidt: »Gerade beim #Weingenuss stört der Zigarettenqualm tatsächlich. Und die Luft im #Lokal ist ohne #Rauch einfach besser – so kommen unsere #Tapas und unsere internationalen #Spitzenweine viel besser zur Geltung. Ich glaube nicht, dass das neue Rauchverbot ab Juli dieses Jahres, das wir ja jetzt schon einhalten, zu Umsatzrückgängen führen wird«.

Claudine Schäfer: »Bei uns im ›#Vinus‹ haben wir schon im vergangenen Jahr ein separates Raucherzimmer eingerichtet, das von unseren Gästen gut angenommen wird. Immer wieder loben Gäste die gute Luft in unserem Lokal – da schmeckt das #Essen gleich viel besser, auch der #Wein lässt sich viel besser genießen. Und im Sommer, wenn wir unsere #Außengastronomie wieder öffnen, ist das sowieso alles kein Problem mehr.«

Im Gütersloher Brauhaus hat man längst Pläne zur Einrichtung eines separaten Raucherraums in der Schublade. Betriebsleiter Jochen Bongartz hat die Plätze um die Theke im Auge, die sich mit einer Wand abtrennen lassen. Im Traditionslokal »#Türmer« könnte der Thekenraum zum Raucherzimmer gemacht werden. Es gibt aber auch Betriebe in Gütersloh, in denen überhaupt nicht mehr geraucht werden darf, beispielsweise im Museumscafé und bei McDonald’s: »Die McDonald’s-Restaurants sind deutschlandweit seit dem 1. April 2006 rauchfrei. Wir haben nur positive Erfahrungen gemacht – das ganze ist für McDonald’s auch kein großes Thema, da wir keine Verweilgastronomie sind. Nach durchschnittlich 13 Minuten sind die Gäste weg. Das halten Raucher aus … im McCafé in #Wiedenbrück gibt es mehr #Raucher, die dann aber die Möglichkeit haben, im Außenbereich unter Schirmen mit dem #Kaffee in der Hand zu rauchen. Persönlich habe ich nichts gegen Raucher in der #Gastronomie. Im Gegenteil: Raucher sind die gemütlicheren Menschen«, so Gabriele Conert, Betreiberin der McDonald’s Restaurants in Gütersloh und Wiedenbrück.

Dennoch befürchten einige Gütsler Gastronomen Umsatzeinbußen durch das Nichtraucherschutzgesetz. Spätestens ab dem 1. Juli [2008] wird sich zeigen, ob sich ihre Befürchtungen bestätigen werden.

»§ 4 NiSchG NRW« – Nichtraucherschutz in Gaststätten

In Gaststätten gilt Rauchverbot. Die Einrichtung abgeschlossener Räume, in denen das Rauchen gestattet ist, ist unter den Voraussetzungen nach § 3 Abs. 2 Satz 2 möglich. Dabei dürfen die als Raucherraum genutzten Flächen nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche in Anspruch nehmen. § 3 Abs. 6 gilt entsprechend. Die Rauchverbote gelten nicht, soweit Gaststätten im Einzelfall ausschließlich für geschlossene Gesellschaften zur Verfügung stehen (Paragraph 4 des Nichtraucherschutzgesetzes NRW tritt zum 1. Juli 2008 in Kraft).

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