Von O PR Communications, Kunst und Kultur, Musik, 116 Views
Rosie Aldridge übernimmt 4 große Partien in Deutschland in der Spielzeit 2026/27
#Wien, 15. September 2026
Rosie Aldridge verkörpert in der Spielzeit 2026/27 4 höchst unterschiedliche Frauen in bedeutenden Produktionen der Komischen Oper Berlin, der Staatsoper Stuttgart und der Deutschen Oper am Rhein. In 2 Neuproduktionen gibt sie große Rollendebüts: als Goneril in Reimanns »Lear« an der Komischen Oper Berlin und als Katerina Ismailowa in Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk« an der Staatsoper Stuttgart. Anschließend kehrt sie als Kostelnička in »Jenůfa« an die Deutsche Oper am Rhein und als Mrs Lovett in Sondheims »Sweeney Todd« an die Komische Oper Berlin zurück.
Die Spielzeit beginnt für #Aldridge am 16. September 2026 an der Komischen Oper Berlin, wo sie ihr Rollendebüt als Goneril in Lear gibt. Barrie Koskys Neuproduktion wird im Hangar 4 des ehemaligen Flughafens #Tempelhof gezeigt. Nicholas Carter übernimmt die musikalische Leitung. Reimanns kompromisslose Adaption von Shakespeares #Tragödie stellt außergewöhnliche stimmliche und darstellerische Anforderungen an das Ensemble. Goneril steht im Zentrum jenes Machtkampfes, den Lear mit der Aufteilung seines Reiches auslöst.
»›Goneril‹ ist enorm anspruchsvoll, doch mit Barrie Kosky an der Spitze fühle ich mich fast wie eine Schauspielerin in einem #Theaterstück – er verlangt eine solche Präzision, Konzentration und Wahrhaftigkeit«, sagt Rosie Aldridge. »›Lear‹ aus dem Opernhaus heraus in einen so gewaltigen Raum zu bringen, ist etwas einschüchternd, aber gleichzeitig auch aufregend. Mir ist wichtig, dass meine Goneril nicht einfach nur ein Bösewicht ist: Sie ist eine komplexe, vielschichtige Frau, und es ist faszinierend, sie zu verkörpern.«
Am 8. November 2026 folgt Aldridges Debüt als Katerina Ismailowa in der Titelpartie von »Lady Macbeth von Mzensk« an der Staatsoper Stuttgart. Nicholas Carter, der neue Generalmusikdirektor des Hauses, übernimmt die musikalische Leitung der Neuproduktion; Regie führt Ulrike Schwab.
Rosie Aldridge: »Kaum hat ›Lear‹ Premiere, beginnen Nick Carter und ich bereits, zwischen Berlin und Stuttgart zu pendeln. Zwei gewaltige Rollendebüts, die sich zeitlich überschneiden, bedeuten, dass ich nachts wach liege und mir ziemlich viele Wörter – und noch mehr Noten – durch den Kopf gehen. Aber die Möglichkeit, diese beiden außergewöhnlichen, komplizierten Frauen im selben Herbst zu verkörpern, war einfach unwiderstehlich.«
Die beiden Rollendebüts markieren einen wichtigen Schritt in Aldridges Entwicklung hin zu einigen der komplexesten Partien des Zwischenfachs und des dramatischen Sopranrepertoires. Zu ihren jüngsten Rollendebüts zählen Kundry in »#Parsifal« an der #Staatsoper Stuttgart und Judith in »Herzog Blaubarts Burg«. Darüber hinaus kreierte sie mit großem Erfolg die dramatischen Sopranpartien Else und Anubis in den Uraufführungen von »Festen« am Royal Opera House 2025 und »Das kalte Herz« an der Staatsoper Unter den Linden 2026.
Im Frühjahr 2027 kehrt Aldridge zu einer ihrer wichtigsten Janáček Partien zurück: zur Kostelnička in Tatjana Gürbacas Inszenierung von Jenůfa an der Deutschen Oper am Rhein. Nachdem sie bereits bei der Premiere der Produktion im April 2024 in Duisburg mitwirkte, bringt sie die Partie nun an das #Opernhaus #Düsseldorf, wo die Inszenierung am 14. Mai 2027 ihre Düsseldorfer Premiere feiert. Vitali Alekseenok übernimmt die musikalische Leitung.
Im Juni 2027 kehrt Aldridge als Mrs. Lovett in Barrie Koskys Inszenierung von »#Sweeney #Todd« an die Komische Oper Berlin zurück. Die Rolle sang sie dort erstmals im Dezember 2024 während der Premierenserie der Produktion. Koen Schoots übernimmt die musikalische Leitung.
»Ich bin nicht sicher, ob es 2 Rollen gibt, die ich lieber darstelle«, erklärt Rosie Aldridge. »Oberflächlich betrachtet könnten Kostelnička und Mrs, Lovett kaum weiter voneinander entfernt sein, doch beide sind außerordentlich einfallsreiche Frauen – Überlebenskünstlerinnen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nicht einfach mit dem Blatt zufriedengeben, das ihnen ausgeteilt wurde.
Ich habe sehr viel Zeit mit der Kostelnička verbracht, und für mich steht fest, dass sie keine Täterin, sondern ein Opfer ist. Sie ist eine außergewöhnliche, leidenschaftliche Frau, die eine unerträgliche Entscheidung trifft – und sie trifft sie aus Liebe. In vielerlei Hinsicht ist Jenůfa eine Liebesgeschichte zwischen Mutter und Tochter. Ich glaube, im 21. Jahrhundert müssen wir in der Lage sein, die Geschichte aus dieser Perspektive zu erzählen. Es ist an der Zeit.
Und Mrs Lovett – meine Güte, meine ›Nellie‹, wie ich sie nenne! Ich kann kaum beschreiben, wie viel Zuneigung ich für sie und für Sweeney Todd empfinde. Sie ist lustig, einsam, praktisch veranlagt, romantisch, skrupellos und herrlich lebendig. Es gibt so viele Facetten zu entdecken, und jeden Abend findet man in den Worten und in der Musik etwas Neues. Sie ist unerschöpflich.«
Vorstellungstermine
Aribert Reimann, »Lear«
16. September 2026, 18. September 2026, 20. September 2026, 22. September 2026, 24. September 2026, 26. und 29. September 2026 sowie 1. und 3. Oktober 2026, Komische Oper Berlin, Flughafen Tempelhof – Hangar 4, Musikalische Leitung Nicholas Carter, Inszenierung Barrie Kosky …
Dmitri Schostakowitsch, »Lady Macbeth von Mzensk«
8., 14. und 19. November, 16. Dezember 2026 sowie 3. und 22. Januar 2027, Staatsoper Stuttgart, Musikalische Leitung Nicholas Carter, Inszenierung Ulrike Schwab …
Leoš Janáček, »Jenůfa«
Düsseldorfer Premiere 14. Mai 2027, weitere Vorstellungen 16. Mai 2027, 22. und 27. Mai 2027 sowie 6. und 19. Juni 2027, Deutsche Oper am Rhein, Opernhaus Düsseldorf, Musikalische Leitung Vitali Alekseenok, Inszenierung Tatjana Gürbaca …
Stephen Sondheim, »Sweeney Todd«
Vorstellungen mit Rosie Aldridge 13. Juni 2027, 16. Juni 2027, 20. und 22. Juni 2027, Komische Oper Berlin, Schillertheater, Musikalische Leitung Koen Schoots, Inszenierung Barrie Kosky …
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